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Was kommt danach?

Ohne jetzt im Einzelnen genau auf all die anfallenden Nebenwirkungen einzugehen, ist der menschliche Körper ein Übermaß an seelischen,psychischen wie physischen Belastungen ausgesetzt.Bei Bestrahlung können leichte Hautverbrennungen auftreten,dazu das Tragen einer Gesichtsmaske sowie das über mehreren Minuten völlige stillliegen erfordern viel Überwindung und eine große Geduld. Chemotherapie erfogt durch Zuführung bestimmter Medikamente, welche die Aufgaben haben, die Krebszelle oder Zellen im Körper zu vernichten, einzukapseln,schrumpfen oder besser gesagt, hoffentlich unabdingbar unwirksam zu machen.Bei der Chemotherapie können bei der Behandlung auch die Haare komplett ausfallen, allerdings wachsen sie wieder nach.Weitere Merkmale sind Übelkeit sowie Schluckbeschwerden.All diese Behandlungen gehen über mehrere Monate und der Betroffene wird über einen Fahrdienst täglich zu derbehandelnden Klinik gefahren.

Gewissermaßen die dritte Behandlungsart ist die Entfernung des Kehlkopfes. Wann zu dieser Art der Therapie die Entscheidung ansteht ergibt sich daraus, in welchem Stadium die Art der Erkrankung sich befindet.Danach entscheidet das behandelnde Ärztetheam in Abhängigkeit bei der Operation

Ein Betroffener nach der Operation.

Was hat sich nach der Operation verändert?Am Hals ist eine Öffnung zu erkennen, durch die die gesamte Atmung erfogt. ( Stoma)Dadurch entfällt die Atmung durch Mund und Nase. Die notwendige Bauchpresse ist nicht mehr ausgeprägt und ein schweres Heben ist kaum möglich. Die relativ freiliegende Öffnung (Stoma) ist witterungsanfällig und sollte auf alle Fälle vor Verschutzungen wirksam geschützt werden. Hohe Anfälligkeit bei extrener Kälte sowie trockener, warmer Luft.Die Riechfunktion kann eingeschränkt sein und ein Naseputzen ist kaum möglich.Die Essen- und Trinkfunktionen bleiben über den Mund bestehen.Die einschneidenste Veränderung ist die, dass die normale Stimme nicht mehr vorhanden ist und dadurch ein Sprechen vorerst nicht mehr möglich ist.Aber mit Hilfe der Technik wird fast allen Betroffenen nach der Operation eine Stimmprothese eingesetzt. Es ist ein Fremdkörper und hat auch Nachteile.Hohe Verschleimung, öfteres Reinigen und Wechseln in der Klinik.Kein fingerfreies Sprechen ???Wenn sich der Gesundheitszustand normalisiert hat kann unter Hilfe erfahrener Logopäden mit der Stimmprothese das " Neue Sprechen" erlernt werden.Mit viel Geduld und entsprechender Ausdauer kann sich der Betroffene relativ verständlich wieder artikulieren. Weitere Hilfsmittel zur Verständigung ist eine elektronische Sprechhilfe. Sie klingt zwar wie ein Roboter, aber wer damit umgehen kann, kann sich damit auch relativ gut verständigen.Die Anwendung hängt vom operativen Eingriff ab.

Eine weitere Methode zum Erlernen der neuen Sprache ist die Ösophagussprache.Sie ist einmal vom Ausgang der Operation abhängig, wobei es sich dabei um das Entfernen befallenes Gewebes handelt und zum anderen vom Zustand der Speiseröhre. Sollten alle Faktoren eintreffen und nach der Operation die Voraussetzungen dafür bestehen, ist diese Art der Stimmentwicklung die Beste, aber auch die zeitaufwändigste und schwierigste.Im Halsbereich ist kein Fremdkörper, das Reinigen bzw. Wechseln entfällt, man kann fingerfrei Sprechen und die Speisenaufnahme ist problemfreier.Nehmen Sie nach Möglichkeit noch vor der Operation Kontakt zu einem Betroffenen auf, hier können Sie viel über das danach erfahren. Es kann auch hilfreich für die starkt belastet Psyche sein. Haben Sie Mut, es kann und muss weitergehen.

Und was kommt nach all diesen Behandlungen ?

Viele Veränderungen ???

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