Landesverband Startseite Operation ? Vorstand Bz-Verbände Kontakt Links HNO-Kliniken Logopäden Magdeburg Halle/Saale Dessau/Anh. Seminare Informationen Impressum Was kommt danach? Meinungen Teil_OP Stimmprothese Wassertherapie StimmprotheseLandesverband StartseiteTeil-OPWassertherapieMein Name ist Dr. Herbert Hoffmann.Im Jahre 2003 wurde bei mir, nach vielen Jahren mit Heiserkeit durch den Ausfall eines Stimmbandes, der Kehlkopf entfernt und ich möchte über einige Erfahrungen mit der während der Operation eingesetzten Stimmprothese berichten. Der positive Effekt nach dem Schreck: Vor der OP hatte sich mein Kehlkopf derart verändert, dass ich mit Schluckbeschwerden von der behandelnden HNO-Ärztin in die Universitätsklinik nach Magdeburg überwiesen wurde.Nach einigen Untersuchungen war noch am gleichen Tag die Diagnose klar:Mein Kehlkopf muss entfernt werden.Da die Osterfeiertage dazwischen lagen blieb mir kaum Zeit über alle Konsequenzen nachzudenken. Hilfreich war aber vor der Operation der von der Klinik ermöglichte Besuch eines Patientenbetreuers mit seiner Frau, der mir und meinerebenfalls anwesenden Frau das Sprechen mit einer Stimmprothese demonstrieren konnte.Eine Stimmprothese gestattet sehr bald nach der Operation das Sprechen wieder zu ermöglichen. So kam es dann auch, noch auf der Intensivstation konnte ich erste Worte formen. Später folgten mit Sprechkanüle, Pflaster, Kasette und Finger als Hilfe bei der Luftumleitung über die Stimmprothese das Sprechen kurzer Sätze. Welche Probleme traten aber auf : Der bei mir nötige Anblasdruck erlaubt nicht das Sprechen mit einem Freisprechventli, das Pflaster löst sich nach kurzer Zeit. Somit ist zum Sprechen ständig der Finger an der Kasette nötig. Alle drei bis vier Monate war die Prothese zu wechseln,sie war für Flüssigkeiten durchlässig. Häufiges Husten belastete dann das Pflaster und damit die das Stoma umgebene Haut.Zunehmend kam es zu Granulationen( Entzündungen um die Prothese mit Schrägstellung und mehrfach zu einer zweiten Fistel),einem Zustand, der nur zu heilen war durch Einsatzen einer geblockten Kanüle und Ernährung über Nasensonde und das übermehrere Monate. Die durch den täglichen Pflasterwechsel sehr beanspruchte Haut um das Stome juckte und blutete, so dass auch hier eine andere Lösung nötig wurde. Hier half eine Epithese. Sie ermöglichte über eine gewisse Zeit das Sprechen mit Freisprechventil. Aber das Stoma weitete sich und so musste auch die Epithese mitwachsen. Ist das die endgültige Lösung? Immer wieder der leichte Durchtritt von Flüssigkeit in die Luftröhre, damit verbunden der Hustenanfall und Reizungen der Haut durch das Vordrücken der Epithese sind auch hierbei Nachteile.Das Bemühen um Verbesserungen werde ich aber nicht aufgeben. Hier handele ich nach dem Leitspruch auf unserer Homepage. Im Landesverband erfahre ich, dass nach Erlernen der Ösophagussprache auf die Prothese verzichtet wird und das bedeutet weniger Probleme.Ist es ein Weg für mich?Es bleibt eine Aufgabe für die Zukunft. Hilfe und Betreuung auch für Kehlkopflose,Rachen-Kehlkopfkrebs-Erkrankte +Halsatmer Gemeinnütziger Verein Gegründet am 15. 06. 1990 Hilfe und Betreuung auch für Kehlkopflose,Rachen-Kehlkopfkrebs-Erkrankte +Halsatmer Nach oben Stimmprothese Meine Erfahrung mit einer Stimmprothese ! Sachsen-Anhalt e.V. - 22 Jahre Landesverband der Kehlkopfoperierten in Sachsen-Anhalt - **** - Wir möchten uns präsentieren - Sachsen-Anhalt e.V. Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |